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Hemden und Tuniken
Auf dieser Seite haben wir einige Beispiele von Hemdenschnitten und Tuniken zusammengetragen.
Sie werden unten im einzelnen genauer beschrieben. Vorweg aber noch ein kleiner histor. Exkurs:
aus Harry Kühnel: "Bildwörterbuch der Kleiung und Rüstung" :
"Hemd, (...) Von ahd. hamed, mhd. hemede, entwickelte sich das H. vermutlich aus der römischen *Tunika interior*
oder *Subucula* (dem römischen Unterhemd).
Zunächst auch nur als Untergewand getragen, paßt sich das H. der jeweiligen Schnittform der Oberbekleidung an.
(...) Eine in den Quellen belegte Differenzierung in oberhemde und niderhemde läßt darauf schließen, dass mehrere H. ab
dem 12. Jh. übereinander getragen werden." Das Hemd wird quasi salonfähig. Als Oberhemd ist es nun auch aus wertvolleren
Stoffen gefertigt und an Ärmeln und Ausschnitt verziert.
"Tunika, über den Kopf angezogenes, gerade geschnittenes Gewandstück, das bei den Römern von Männern und Frauen
der Oberschicht als Untergewand, vom einfachen Volk aber auch als einzige Bekleidung getragen wird."
Zitat aus Harry Kühnel: "Bildwörterbuch der Kleiung und Rüstung"
Zunächst noch ärmellos,
verlief die Entwicklung des Schnittes über kurze Ärmel hin zu langen Ärmeln (ab dem 3. Jh. v.Ch.).
Im Alltag wurde die Tunika an der Taillie gegürtet getragen und reichte bei Männern etwa bis knapp unter die Knie.
Mit der Verlängerung der Ärmel verlängerte sich die Tunika auch insgesamt und reichte so mit unter bis zu den Füßen.
Die Schnittmuster
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